7 Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing

Social Media Marketing

Einleitung

In der letzten Woche haben wir auf Instagram, Facebook und LinkedIn Beiträge zu Marketing im Bereich Social Media veröffentlicht. Dabei haben wir einzelne Tools und Praktiken untersucht, sowie Tipps zu deren Nutzung gegeben.

In diesem Blogbeitrag findest du einige Ratschläge, wie du deine Performance im Social Media Marketing erhöhst!

Beim Social Media Marketing geht es darum, die sozialen Netzwerke wie Instagram, Facebook, LinkedIn, Twitter etc. als Marketingplattform zu nutzen und seine Zielgruppe als Follower zu binden.

Der erste Schritt einer jeden Social Media Strategie besteht aus der Identifikation der Zielgruppe. Um eine Zielgruppe greifen und konkret definieren zu können, wird im Marketing das Mittel der Persona eingesetzt.

1. Persona

Die Persona stellt einen Prototypen für eine Gruppe von Kunden dar, mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und einem bestimmten Verhalten.

Personas werden mithilfe von Merkmalen erstellt, die durch potenzielle Kunden identifiziert wurden. Interviews können bei der Identifizierung sehr hilfreich sein.

Um möglichst alle Kundenarten abzudecken, werden meist mehrere Personas entworfen.

Dabei umfassen diese speziellen Merkmale, Erwartungen, Ziele, Emotionen und Herausforderungen. Gleichzeitig werden auch Lösungen dafür ermittelt.

Personas können mit folgenden Schritten erstellt werden:

  1. Quantitative & demografische Daten sammeln

  2. Qualitative Daten durch Interviews sammeln

  3. Entwürfe für Personas erstellen

  4. Personas konkretisieren

  5. Personas in Feedback-Gesprächen verifizieren

Sind die Personas erst einmal erstellt, können diese für das Targeting verwenden.

2. Targeting

Targeting

Targeting impliziert die direkte Ansprache der Zielgruppe im Onlinemarketing.

 

Dabei unterscheidet man in verschiedene Arten/Ausprägungen von Targeting, so z.B. in soziodemografisches oder regionales Targeting.

 

Die Umgebung der Werbeanzeige wird komplett analysiert. Dabei werden technische Kriterien berücksichtigt, wie beispielsweise ohne auf das Endgerät des potenziellen Kunden, als auch auf das thematische Umfeld.

 

Durch das Targeting werden Kunden individuell angesprochen und Zielgruppen möglichst genau     erreicht. Dadurch wird die Relevanz einer Marketingkampagne optimiert, was zu besseren Ergebnissen anhand von steigenden Likes oder Followern führt.

 

Targeting ist eine elementare Methode im Bereich Social Media Werbung. Gerade mit dem Facebook Ads Manager hast du die Möglichkeit deine Personas händisch einzupflegen und so für deine Zielgruppe eine Ad-Targeting durchzuführen. Dadurch kannst du deine Zielgruppe erweitern und Personen erreichen, die deiner Seite noch nicht Folgen. Oftmals ist es allerdings auch wichtig Personen zu erreichen, die mit deiner Seite bereits interagiert haben. Das Stichwort für diesen Fall heißt Custom Audience.

3. Facebook Custom Audience

Eine Facebook Custom Audience ist eine Zielgruppe, die zum Beispiel aus Kundendaten, Webseiten Traffic, App Usern und anderen Quellen erstellt werden kann. An diesen Kundenstamm können auf Facebook, Instagram und bei Werbepartner von Facebook Werbeanzeigen gerichtet werden.

 

Facebook sammelt über verschiedene Schnittstellen, sogenannte API’s, Nutzerdaten und bereitet diese auf. Dafür wird zum Beispiel der Facebook Pixel eingesetzt. Dies ist ein Programm, mit dem eine Webseite mit Facebook Ads Manager verbunden wird und Besucher getrackt werden. Aus diesen Daten wird eine Zielgruppe für das Ad-Targeting erstellt.

 

Die Vorteile von Custom Audiences liegen bei der Einfachheit und der Zeitersparnis. Anstelle der Erstellung einer Zielgruppe, wird diese automatisch mithilfe der vorliegenden Daten erstellt. Die Zielgruppe hatte in irgendeiner Form schon Kontakt mit deinem Unternehmen, wodurch dein Unternehmen der Zielgruppe bereits bekannt ist. Das bietet dir den großen Vorteil, dass du einfach und effektiv Remarketing betreiben kannst! Facebook bietet dir auch die Möglichkeit, Personen zu erreichen, die noch nicht mit deinem Unternehmen interagiert haben, allerdings deiner Custom Audience stark ähneln. Diese Funktion wird Lookalike Audience genannt.

4. Facebook Lookalike Audience

Die Lookalike Audience ist eine Erweiterung der Custom Audiences. Dabei wird davon ausgegangen, dass bestimmte Merkmale von Facebook und Instagram Nutzern ein Indiz für bestimmte Interessen darstellt. Vertreibt jemand beispielsweise Angelzubehör und erreicht seine Kunden durch Facebook-Anzeigen, wird angenommen, dass die Angabe „Angeln“ als persönliches Interesse andere Nutzer ebenfalls als potenzielle Kunden ausweist. Diese Kunden stellen dann die Lookalike Audience dar. Ziel ist es hierbei, die Reichweite zu erhöhen. Werbeanzeigen können bei Facebook in verschiedenen Formen realisiert werden. Messenger Marketing wird in Deutschland weniger verwendet, auch wenn diese viele Vorteile gegenüber klassischen Werbeanzeigen hat.

5. Messenger Marketing

Messenger Marketing

Beim Messenger Marketing handelt es sich um Marketing über Instant Messaging Apps, wie z.B. dem Facebook Messenger oder WhatsApp. Dabei werden Nachrichten direkt an Interessenten, Auftraggeber oder Kunden geschickt, um eine persönliche und individuelle Kommunikation („One-to-One“ oder „One-to-Many“) herzustellen. Oft werden Chatbots verwendet, die automatisiert Nachrichten an die jeweilige Zielgruppe verschicken. Auf Anfragen und Nachrichten kann somit jederzeit reagiert werden. Unternehmen bietet diese Form des Marketings die Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit und demnach auch die Kundenbindung zu erhöhen. Außerdem können hierdurch Leads generiert, sowie die Engagement- und Click-Through-Rate erhöht werden.

 

Wenn wir uns wieder an den Anfang des Blog Artikels erinnern, haben wir die Themen Personas und Targeting bereits beleuchtet. Diese Instrumente sind nicht nur für Werbeanzeigen elementar, sondern auch bei der Content-Erstellung. Um guten Content für seine Zielgruppe zu erstellen, ist es wichtig eine solide Content-Strategie zu entwickeln.

6. Content-Strategie

Die Content-Strategie ist eine junge Disziplin aus dem Bereich des Content Marketing. Dabei geht es nicht allein um das Erstellen von Texten, sondern auch um die langfristige Planung von Inhalten und über welche Kanäle diese bestmöglich verbreitet und verwalten werden können. Es gibt verschiedene Ansätze für die Entwicklung einer Content-Strategie. Bisher hat sich noch keine allgemeingültige Vorgehensweise etabliert, die den Prozess der Implementierung einer Content-Strategie in Unternehmen aufzeigt. Einigkeit herrscht in der Literatur und unter Experten jedoch darüber, dass nur mithilfe einer soliden Content-Strategie langfristig erfolgreiches Content Marketing betrieben werden kann.

Wir bei Emporia erstellen eine Content-Strategie in sechs Schritten:

  1. Zielgruppenidentifikation
    Als erstes ist es wichtig zu wissen, wer meine Zielgruppe ist und wer meinen Content empfangen soll. Dafür wird beispielsweise die oben genannte Methode der Personas genutzt.

  2. Content Audit
    Beim Content Audit wird zunächst evaluiert, was relevanter Content für die Zielgruppe ist und wie dieser Content am besten eingesetzt werden kann.

  3. Zieldefinition
    Jede Strategie verlangt nach einer Zieldefinition, um auf dieses mithilfe der Strategie hinzuarbeiten. Diese können im Social Media Marketing zum Beispiel mehr Follower, Webseitenbesuche oder eine höhere Engagement-Rate sein.

  4. Erstellung
    Im nächsten Schritt geht es in die Content-Erstellung. Wir empfehlen dir einen möglichst großen Content Pool zu erstellen, für eine einfachere und reibungslosere Veröffentlichung. Dieser Content kann in Form von Bildern, Texte oder Videos erstellt werden. Dabei ist deine Kreativität gefragt.

  5. Planen & Veröffentlichung
    Im fünften Schritt wird ein Redaktionsplan erstellen, mit dessen Hilfe die Posts geplant werden. Im B2B Bereich sind 3-7 Post pro Woche der Richtwert. Im B2C-Bereich empfehlen wir mindestens 7 Posts pro Woche, um regelmäßig von deiner Zielgruppe gesehen zu werden.

  6. Monitoring
    Im finalen Schritt geht es um das Monitoring der Content KPIs (Key Performance Indicator), also wie viele Likes, Kommentare usw. dein Content bekommen hat. Nur durch ein kontinuierliches Monitoring ist es möglich zu erkennen, welche Posts bei deiner Zielgruppe funktionieren, um diese dann öfter zu erstellen.

Wenn man sich mit Social Media Marketing beschäftigt, kommt einem immer wieder der Begriff „viral“ unter.

7. Virales Marketing

Virales Marketing stellt die Königsdisziplin des Online Marketings dar. Jeder zielstrebige Marketer möchte zumindest einmal im Leben eine Werbekampagne auf die Beine stellen, die sich so rasend schnell von selbst verbreitet, ähnlich wie die „Supergeil“ Kampagne von EDEKA. Was bei den großen Marken so einfach aussieht, erfordert viel Kreativität und harte Arbeit. Denn virale Hits sind keine Selbstläufer und schon gar keine Zufälle. Sie sind das Ergebnis fundierter Markt- und Zielgruppenkenntnisse sowie weitreichender Planungen.

 

Beim viralen Marketing steht eine außergewöhnliche Werbebotschaft im Mittelpunkt, die für große Begeisterung oder Identifikation sorgen soll, sodass die Werbung von der Zielgruppe selbstständig und in Windeseile verbreitet wird. Virales Marketing weist somit Parallelen zur klassischen Mundpropaganda auf, findet allerdings vorwiegend im Internet statt. Durch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter wird eine einfache und schnelle Verbreitung begünstigt.

 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit! Wenn dir dieser Blogartikel gefallen hat, würden wir uns sehr freuen, wenn du ihn teilst!

Share on facebook
Facebook
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar